Unterwegs No.9 – Heiße Ecke
Krank zu Hause liegen gehört definitiv nicht zu meinen Stärken, aber so hab ich wenigstens mal Zeit auch ein paar Sachen zu verbloggen, das hat doch auch was für sich (-:
Zu Nikolaus habe ich 2 Karten für die “Heiße Ecke” geschenkt bekommen, was ich mir dann vor ca. 3 Wochen zusammen mit meinem Freund angeschaut habe. Die Nicht-Hamburger unter Euch haben davon bestimmt noch nichts gehört, oder? Die “Heiße Ecke” ist ein Musical mitten auf dem Kiez im Schmidts-Tivoli Theater.
An der Imbissbude “Heiße Ecke” trifft sich einfach ganz St.Pauli.
Mitten auf der Reeperbahn werden die typischen Kiez-Szenen gespielt: Die Jungesellenabschied feiernden Jungs Mikey, Frankie und Pitter, Manni der Zuhälter, ein altes Liebespaar namens Straube, Henning der Hehler, Wurstbraterin Hannelore von der Nachtschicht oder die Huren Sylvie, Martina und Nadja – alle diese Charaktere treffen sich in 24 Stunden an der “Heiße Ecke”. Das Stück an der fiktiven Currywurstbude spielt in einem statischen Bühnenbild und ist in 24 kleine Szenen unterteilt.
Vom Prinzip her eine coole Idee finde ich den Kiez einmal in einem Musical abzubilden, allerdings war ich von der Umsetzung nicht ganz so begeistert. Die Rollen waren doch sehr schabalonenhaft und die Witze alle mehr, als vorhersehbar. Mich hätte es nicht gestört, wenn die Charaktere doch etwas origineller gestaltet worden wären. Die Musikeinlagen waren zum Teil leider auch recht gewöhnungsbedürftig. Die Nummer “Reeperbahn”, die gleich zum Anfang und zum Ende hin gespielt wurde fand ich wirklich sehr cool. Bei allen anderen Nummern hatte ich aber doch echt Probleme zu verstehen, was eigentlich gesungen worden ist. Ob das nun an den Darstellern, dem Ton oder der Akustik lag kann ich leider nicht beurteilen. Die Musikeinlagen waren für mich ok, ganz solide gesungen aber leider ganz weit entfernt von umwerfend.
Was ich dafür umso beeindruckender fand ist, dass die 9-köpfige Besetzung in 50 verschiedenen Rollen spielt. Ich glaube es ist schon eine Kunst innerhalb von Minuten in einen komplett anderen Charakter zu schlüpfen und diesem Leben einzuhauchen.
Das Musical an sich macht wirklich einen sympatischen Eindruck und auch durch die Kulisse hat man gar nicht das Bedürfnis, dass wirklich alles perfekt sein muss. In der Kiez-Atmosphäre verzeiht man dann schonmal den ein- oder anderen Patzer … (-: Man darf einfach auf keinen Fall ein perfektes Musical erwarten. Im Vergleich mit anderen Musicals fällt die “Heiße Ecke” bei mir leider gnadenlos durch – als Hamburger, Neu-Hamburger oder Zugezogener sollte man das Stück auf jeden Fall mal gesehen habe.
Die Atmosphäre im Tivoli hat etwas Uriges: Im vorderen Bereich stehen viele Stühle und im hinteren Teil vermittelt das Theater ein wenig Zirkusfeeling. Auf abgerundeten Holzbänken sitzt man doch sehr eng und kuschelig an seinem Nachbarn, da hilft nur “Günther´s Gedeck” – mit Currywurst und Astra-Knolle.
Also, wie gesagt. Ich habe es jetzt einmal gesehen – und einmal reicht für mich auch eigentlich erstmal (-:
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Wie im echten Imbiss: An der “Heissen Ecke” bekommt man was für sein Geld. Reinschauen lohnt sich – und kleinere Mängel verzeiht man bei symphatischen Darstellern und kleinen Preisen gern.
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Unterwegs No.8 – Lüneburg
Es ist Sonntag, so langsam wird es echt verdammt kalt da draußen und was macht man an einem solchen Tag?
Man könnte Sport machen – Aber Laufen war ich schon gestern & heute früh. Man könnte aber auch einfach auf der Couch liegen und nichts tun – gehört aber irgendwie nicht zu meinen Stärken. Ich müsste dringend mal für den CAPM lernen – nächstes Wochenende ist doch aber auch noch Zeit. In Hamburg ist verkaufsoffener Sonntag und man könnte sich in ein Einkaufszentrum quetschen – man kann es aber auch lassen!
Man könnte sich allerdings auch ein Niedersachen-Ticket am Hauptbahnhof kaufen, sich in den Metronom setzen und nach Lüneburg fahren (-: Gesagt – Getan, denn für 28 EUR kommen 5 Personen mit diesem Ticket ganz gemütlich in weniger als 40 Minuten in die Lüneburger Innenstadt.
Wieso Lüneburg werdet ihr Euch fragen? Gute Frage.
Lüneburg ist quasi direkt um die Ecke und wir waren noch nie dort. Nachdem wir von Hamburg nun schon echt viel gesehen haben dachten wir (dachte ich) man könnte sich ja auch mal ein wenig im Hamburger Umland umschauen und ich hatte gehört, dass es in Lüneburg wirklich schön sein soll …
“Die Metropolen der Welt sind unser zu Hause” … genau DAS durfte ich mir heute morgen anhören, als ich vorgeschlagen habe, dass wir doch mal nach Lüneburg fahren könnten … wir sind trotzdem gefahren (-:
Mensch Kinnders, ich sage Euch. Dieses Lüneburg ist echt ´n tolles Städtchen!
Klar, ich würde es jetzt nicht mit Berlin, Hamburg, nein nichtmal Bremen vergleichen. Lüneburg ist einfach viel kleiner und dafür auch viel schnuckliger. In der Innenstadt ist man von der Bahn aus in 5 Minuten. Die vielen kleinen Gassen und Giebelhäuser sind wirklich putzig und sich bei einem Kaffee in die Lüneburger Innenstadt zu setzen hat schon ein wenig Dorfcharme.
Weil heute auch in Lüneburg verkaufsoffener Sonntag war konnten wir sogar in ein paar kleine Geschäfte. Mann, total toll. In Lüneburg gibt es noch Spielzeugläden, die richtigen Spielzeug verkaufen: Murmeln, Holzspielzeug und jede Menge handgemachte Dinge. Da wär ich manchmal gern elbst nochmal Kind.
Ich würde sagen Lüneburg ist eine echt ein schnuckliges Städtchen, dass man auf jeden Fall zur Weihnachtsmarktzeit nochmal besuchen sollte, denn dann wird es dort bestimmt richig gemütlich (-:
Unterwegs No.7 – Auge in Auge mit den Giganten.
Ich glaube von meiner Leidenschaft für Containerschiffen hatte ich schonmal ausgiebig berichtet?!
Wenn nicht: Ja, ich fahr total auf Containerschiffe ab (-:
Das Problem ist ja leider, dass man nicht wirklich nah an die großen Giganten herankommt, um mal einen genaueren Blick zu riskieren. Entweder geht man an der Elbe spazieren und schaut den Containerschiffen dabei zu, wie sie an einem vorbeibrausen oder man setzt sich in eine Barkasse und kann bis auf wenige Meter an einem Containerschiff vorbeischippern. Leider ist die Aussicht von unten nicht wirklich grandios und richtig viel sieht man so auch nicht.
Und jetzt kommt der Tip für Hamburger …. Jasper bietet eine Bustour an, die sich “Auge in Auge mit den Giganten” nennt. Die Tour kostet pro Person 28 EUR und kann schon im voraus online bestellt werden. Wenn ich sonst an Bustouren denke habe ich immer das Bild von Omis in eingewickelten Wolldecken vor den Augen, ein Sprecher, der sich selbst schon nicht mehr zuhören kann und Witze, die schon vor 10 Jahren ihren Witz verloren haben.
Ich habe die Karten für die Giganten-Tour letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen und war schon ein bisschen skeptisch, was uns erwarten wird auf der Tour ….
Am Sonntag ging es dann um 15 Uhr los. Der Bus startet direkt ‘Vorsetzen’ an den Landungsbrücken. Es macht auch wirklich Sinn sich schon vorher zu überlegen, wann man fahren will – der Bus war echt pickepackevoll und restlos ausgebucht. Bezahlt wird direkt vor Ort beim Busfahrer. Wir hatten super Plätze und pünktlich auf die Minute ging es dann auch los.
Von der Überseebrücke aus startet der Bus dann erst zum Nikolaifleet, durch die Speicherstadt und vorbei an alten Kampnagel-Kränen. In den ersten Minuten dachte ich nur “Verdammt,. wo sind die Containerschiffe ?! Die Speicherstadt und die HafenCity kenne ich doch schon …..” Aber hej! Die Infos und die Ecken der HafenCity, die man so mal sieht kannte ich auch noch nicht. Also war so selbst der Weg zum Hafen wirklich spannend …
Danach ein Blick aus knapp 60 Metern Höhe von der Köhlbrandbrücke über das riesige Areal des Hafens. Wahnsinn! Die Sonne geht langsam unter und am Horizont sieht man nur das Blinken der Kräne. Der moderne Hafen gewährt einen faszinierenden Blick hinter seine Kulissen: Ausgestattet mit einer Sondergenehmigung fährt man dann direkt auf die Container-Terminals. Durch die super Erklärungen der Tourenbegleiterin kenne ich nun alle Details zu Van-Carriern und Rahmenstapler auf dem Burchardkai. Hier war ich schon einfach hin und weg und total begeistert. Nach 1.5 Stunden haben wir dann eine Pause im internationalen Seemanns Club, dem Duckdalben eingelegt. Diese urige Stimmung muss man mal erlebt haben – zwischen Chinesen, Katzen und Telefonzellen (-: Aber wenn man sich vorstellt, dass die Seeleute wirklich nur diesen einen Club haben um mit ihren Familien zu telefonieren und zu chatten ist das Leben auf dem Ozean bestimmt kein Kindergeburtstag.
Nach Kaffee, Keksen und einer Runde kickern (Ich habe gewonnen !!! (-:) ging es weiter nach Altenwerder. Das Zusammenspiel der wie von Geisterhand gesteuerten fahrerlosen Transportplattformen und vollautomatisch arbeitenden Portalkräne ist wirklich beedinruckend. Alle Transportplattformen werden über Transponder im Boden gesteuert und man sieht wirklich nur noch ganz vereinzelt einige Hafenarbeiter, die winkend und grinsend auf den Containerschiffen stehen.
Ich glaube ich habe nun auch ein neues Lieblingscontainerschiff, die MOL Celebration von den Bahamas. Wo genau sie ist? Das seht ihr hier. Was ein geiles Ding :)
Alle Fragen, die ich mir sonst immer beim Spaziergang am Elbufer beim Anblick der dicken Pötte und gigantischen Containerbrücken gestellt habe konnten am Sonntag alle beantwortet werden . So hautnah erleben sonst nur Fachbesucher den Hafen.
Leider hat es am ein wenig genieselt, so dass die Fotos aus dem Bus nicht ganz optimal geworden sind.
Vielleicht nehme ich das auch als Ausrede, um zu rechtfertigen, dass ich die Tour auf jeden Fall nochmal machen muss :-(
Ansonsten, hat zufällig jemand von Euch ´ne Idee wie ich auf n Containerschiff raufkomme oder wo/wie ich am Besten ´nen Urlaub auf so einem Schiff plane?
Faszination Containerschiff.
Ich kann mich wirklich für viele Sachen begeistern: Sonne, Strand, Meer natürlich, Sport, ohh ja viel Sport, für Technik, für andere Länder andere Kulturen, eigentlich wirklich für unglaublich viel. Ich habe da aber noch eine Sache, für die ich mich total begeistern kann.
Vielleicht mag es für Euch ein bisschen absurd klingen aber: Ich steh total auf Cotainerschiffe! (-:
Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen, so dass ich ein Containerschiff zum ersten Mal 2006 gesehen habe, als ich nach Hamburg gezogen bin und dann eines Tages an der Elbe stand. Wahnsinn, wie dicht diese riesigen Pötte da an einem vorbeifahren. Nun bin ich schon eine Weile in Hamburg und ich muss sagen ich bin jedesmal wieder fasziniert, wenn ich im Hafen bin und die Containerschiffe an mir vorbeifahren …
Damit man nicht stundenland an den Landungsbrücken, in Wedel am “Willkomm Höft” oder direkt am Kreuzfahrtterminal stehen und warten muss gibt es einen super Service – das Hamburger Hafenradar. Auf einen Blick weiß man dann sofort, wo gerade die besten Containerschiffe vor Anker liegen.
Etwa 12.000 Seeschiffe laufen den Hamburger Hafen pro Jahr an. Mehr als 7.000 davon sind Containerschiffe.
Da lohnt es sich doch schonmal sich etwas genau er zu informieren, was genau hinter so einem Schiff steht. Hier mal ein paar Infos, die Wikipedia liefert:
Ein Containerschiff ist ein Schiffstyp, der für den Transport von ISO-Containern ausgelegt ist.
Zum Be- oder Entladen von 10.000 Tonnen Stückgut benötigt ein konventioneller Frachter 8 bis 10 Tage. Mit einem Containerschiff schafft man diese Menge in Europa in 2 Tagen bzw. in Häfen auf anderen Kontinenten in 3 bis 4 Tagen. Mit einem Containerschiff kann man also längere Reisen oder mehr Reisen pro Jahr schaffen. Sie sind somit wirtschaftlicher als herkömmliche Stückgutschiffe.
Die Frachtkapazität von Containerschiffen wird in TEU (Twenty-foot Equivalent Units) angegeben und entspricht der Anzahl von 20-Fuß-Containern, die geladen werden können. Üblich sind auch die größeren 40-Fuß-Container (gemessen in FEU wie Forty-foot Equivalent Unit), seit Mitte der 1990er ebenso 45-, 48- und 53-Fuß-Container sowie die seltener anzutreffenden 30-Fuß-Container.
In diesem Bereich unterscheidet man folgende Schiffsklassen:Feeder-Klasse bis 1.100 Containerstellplätze
- Sub-Panamax-Klasse unter 4.500 Containerstellplätzen,
- Panamax-Klasse mit bis zu 4.800 Containerstellplätzen,
- Postpanamax-Klasse mit mehr als 4.800 Containerstellplätzen,
- Superpanamax-Klasse mit mehr al 7.500 Containerstellplätzen und
- Malakkamax-Klasse mit bis zu 18.000 Containerstellplätzen
Eine wirklich beindruckende Zahl finde ich ja: Heutzutage werden rund 90 % der Stückgüter des Welthandels mit Containerschiffen transportiert.
Okay, ungern möchte ich Euch mit den vielen, kleinen spannenden Details langweilen (-: Wikipedia hat das wirklich alles sehr gut und für mich anschaulich erklärt. Wenn es Euch interessiert kann ich Euch auch das folgende Buch empfehlen. “Giganten der Meere – Die größten Containerschiffe der Welt” hat super viele Bilder und ist sehr verständlich geschrieben. Wer sich, wie ich einfach nur für Containerschiffe begeistern kann bekommt so einen ausführlichen Einblick in die Welt dieser gigantischen Schiffe.
Zusätzlich kann man auch mit dem Bus quer durch den Containerhafen und sich alles ganz genau anschauen. Ich habe eine solche Karte und werde berichten, wie es war. Freu mich schon (-:
Unterwegs No.6 – København
Wenn ihr Euch mal wieder eine Stadt anschauen wollt, die nicht ganz so weit weg ist – Wie wäre es da mit København?
København ist wirklich super schön! Das letzte Mal war ich mit 9 oder 10 dort. Eigentlich kann ich mich da auch an gar nicht mehr viel erinnern. Damals hat es in Strömen geregnet und wir waren im Tivoli. Das ist allerdings auch schon alles. Also war es Zeit Dänemark endlich mal wieder einen Besuch abzustatten.
Normalerweise kommt man für 39 EUR mit der Bahn von Hamburg nach København oder man bekommt das Wochenende (wie ich) zum Geburtstag geschenkt (-:
Am Freitag ging es dann vom Hamburg HBF um halb 10 mit dem ICE Richtung Norden. Nach ca. 2 Stunden erreicht man die Fähre in Puttgarden. Auf der 45-minütigen Überfahrt nach Rødby kann man sich die Zeit wunderbar an Deck oder in einem der Duty Free Shops vertreiben. Danach geht es dann zurück auf Deck3 in von dort mit dem ICE weiter über Næstved, Nykøbing Falster und Høje-Taastrup bis København.
Von dort hatten wir echt Glück. Unser Hotel Guldsmeden lag in Vesterbro, ca. 15 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt. Die Strecke konnte man also gut auch mit Backpack zu Fuß bewerkstelligen. Das Hotel war eigentlich kein typisches Hotel. Unter einem Hotel stelle ich mir ein großes Eingangstor mit protzigem Hotellogo vor, dazu eine Lobby mit Rezeption. An unserem Hotel sind wir allerdings erst 2x vorbeigelaufen, bis wir es gefunden hatten. Das Hotel lag genau an der Vesterbrogade ist allerdings etwas versteckt in einem Hinterhof. Wenn man dann erst einmal im Haus ist sieht alles nach einem netten Altbau aus. Es gibt eine kleine Rezeption mit einem Essbereich, ansonsten sind alle Zimmer über die verschiedenen Etagen verteilt. Unser Zimmer lag auf der 3. Etage mit einem Blick auf die schöne Vesterbrogade und einen Blumemladen. Das Tollste: Wir hatten ein Himmelbett! Das Zimmer war echt schnuckelig, groß genug für 2 und wirklich echt nett und mit Liebe zum Detail gestaltet. Ach ja: Sauber war es natürlich auch. Hotel Guldsmeden kann ich also für einen København-Besuch nur empfehlen. Wlan gibt es auch – kostet aber extra. Aber ich sage Euch: An so einem Wochenende ohne Internet schafft man richtig was (-:
Am Freitag haben wir dann nur schnell unser Gepäck abgeworfen und sind dann auch schon los Richtung Innenstadt. Ich glaube schon am ersten Tag haben wir die 30km Fußmarsch locker hinter uns gebracht. Als erstes sind wir über die Rathausplatz Richtung Strøget. Strøget ist die 1.1 km lange Fußgängerzone, die einmal quer durch København führt. Ich liebe es stundenlang zu shoppen. Aber auf den 1.1 km gab es wirklich kaum ein Geschäft, was mich vom Hocker gerissen hat. Ein Paar Schuhe sind es dann aber doch noch geworden (-:
Neben den normalen Shops, die es in jeder Großstatdt gibt liegt in der Strøget auch das ‘Illums Bolighus’, sowie das ’Magasin du Nord’, das größte Kaufhaus Skandinaviens. Von hier sind wir dann bis zum Kongens Nytorv gelaufen. Von dort ging es dann einmal quer durch die Stadt … anders kann ich es nicht beschreiben.
Wir sind einfach immer geradeaus, mal links mal rechts, mal durch einen Park, mal zum Wasser. Ein guter Anlaufpunkt war auf jeden Fall das Tourismuscenter gegenüber des Hauptbahnhofs. Dort gab es alle Infos, was man wo machen kann. Bike ausleihen, Canal Tour, ab ins Tivoli oder ein Zoobesuch, ins Aquarium, ich glaube für jede Sehenswürdigkeit gibt es dort einen extra Flyer (-: Wir haben uns einfach mal für 2 Stadtpläne entschieden und sind dann auch schon wieder weiter. Am ersten Abend haben wir also die komplette Innenstadt erkundet und sind dann weiter Richtung Nyhavn, “Den Lille Havfrue”, Kastellet und Schloss Amalienborg.
Also, ganz ehrlich. Die kleine Meerjungfrau ist DAS Wahrzeichen von København. Also sind wir den ganzen, weiten Weg bis dorthin gelaufen (ja, gelaufen!!), was wirklich nicht gerade um die Ecke war. Und wo war die Meerjungfrau? Auf der Expo in Shanghai. Alles, was von der Meerjungfrau zu sehen war, war eine kleine schraddelige weiße Wand mit einem Livestream auf die Expo. Aber mal ganz davon abgesehen, ich glaube man hätte sich den Weg dorthin auch getrost sparen können, wenn die Meerjungfrau auf ihrem Steinchen gesessen hätte. Ein paar Meter weiter geradeaus gibt es übrigens noch einen Outlet-Verkauf in der Langelinie Allé 50. Neben einige Sport- und Muttishops gab es auch einen Quicksilver/Roxy-Store, in dem man so lange zuschlagen kann, bis der Backpack voll oder die Kreditkarte überzogen ist.
Wenn ihr schonmal in der Richtung unterwegs seit schaut Euch unbedingt das Kastellet an. Das Kastellet ist eine der am Besten erhaltensten Festungsanlagen in Nordeuropa. Das Kastellet besteht aus einer Reihe von Gebäuden und einer ganz schnuckeligen Windmühle. Es gibt dort sogar noch einen alten Wassergraben. Kurz vor dem Kastellet steht eine Kirche (Skt. Albans Church) – die wohl schönste Kirche, die ich je gesehen habe. Wenn ihr die Kirche in keinem Reiseführer findet sucht am Besten nach nach dem Churchillparken, da solltet ihr sie finden. Im Kastellet waren wir dann mutterseelenallein, das Wetter war perfekt und außer ein paar joggenden Dänen war es mucksmäuschenstill im Sonnenuntergang. Für mich der schönste Ort in København!
Es gibt aber auch noch einen zweiten Ort, der mich total umgehauen hat. Hier waren wir dann am Samstag. Wehe, es lacht jetzt jemand. Der zweite Ort ist der Zoo (-: Mit unserer Copenhagen Card72 hatten wir freien Eintritt im Zoo København, also dachten wir, dass wir ja einfach mal für ein halbes Stündchen vorbeischauen können und uns dann auch wieder auf die Socken machen. Aber Pustekuchen. Zum Schluss haben wir echt in den Turbomodus geschaltet, um auch wirklich alles zu sehen und nicht den ganzen Tag dort zu verbringen. Die Gehege und die Wege dazwischen sind einfach mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet. Ich habe nur Vergleichsmöglichkeiten zum Berliner, wie auch zum Hamburger Zoo. Dort finde ich die Unterbringung der Tiere immer recht lieblos und Details gibt es kaum. Meistens sind die Zoos total überlaufen und ist man einmal dort gewesen, muss man auch kein zweites Mal hin. Im Zoo København war das ganz anders. Der Zoo ist nicht riesig aber einfach klein, schnuckelig, sauber und super schön und ein echtes Paradies für kleine Kinder. Es gibt Giraffen, Affen, Tiger und kleine Waschbären, es gibt ein suuuper Schmetterlingshaus und Robben, Wühlmäuse und .. ach ich glaub ich brauch gar nicht weitererzählen. Der Zoo war toll und keineswegs nur was für die kleinen Kindern, ich hab mich auch sehr wohl gefühlt (-: Wenn ihr also ein bisschen Zeit in København habt schreibt den Zoo nicht ganz unten auf Eure Liste.
Am Samstag sind wir nach dem Zoo in Richtung des alternativen Københavns, nach Nørrebro. Dort trifft sich eine bunte Szene jeglichen Alters. Zum Beispiel auf dem Sankt Hans Torv, wo die Cafés und Bars schon am Vormittag brummen. Von hier aus bietet sich ein Abstecher auf den Assistens-Friedhof an, zum Grab von H.C. Andersen. (Wir standen immerhin vor dem Friedhof, das Grab kann man ja auch im Reiseführer bestaunen dachten wir uns… ) Anschließend waren wir einfach noch ein bisschen im Viertel bummeln, vorbei an unzähligen Trödlern und Antikhändlern.
Übrigens: Wer Trödel, Kitsch, 2nd Hand und Tüddelkrams mag, der wird København liegen. København ist voll davon!!! (-:
Nach den besten Burritos in der Vesterbrogade am Abend und platten Füßen ging es dann zurück ins Hotelzimmer.
Am letzten Tag haben wir auch nochmal einiges gesehen.
Morgens gings direkt mit dem Bus und der Metro Richtung Amager Strandpark. Auf der künstlich angelegten Insel mit breitem Sandstrand kann man hier mitten im Norden Südseeatmosphäre genießen. In einer der Buchten kann man perfekt Kiten oder Surfen. Als wir dort angekommen sind mussten wir uns allerdings fast festkettet, weil es so extrem windig war. Okay, dazu war es super kalt, so dass wir den Strand einmal kurz rauf- und dann auch schon wieder runter gelaufen sind. Ich glaube im Sommer ist das wirklich ein Traumstrand!
Nach dem Strandausflug sind wir dann mit der Metro zurück Richtung Chritsianshavn. Christianshavn ist der neue In-Szenebezirk von København. Am dem Kanal liegen urige Hausboote und kleine Kutter vor Anker, alles hat uns ein bisschen an die HafenCity in Hamburg erinnert, nur eben ein bisschen kleiner, ein bisschen viel kleiner. An beiden Ufern ist Bummeln und Entspannen angesagt. Bis in den späten Abend hinein kann man hier den Sommer genießen, mit Pizza aus dem Karton auf der Kaimauer oder bei leckeren Cocktails. Von hier sind wir dann direkt weiter zum wohl schrecklichsten Erlebnis an diesem Wochenende: Der Frelsers Kirke. Die große Barockkirche ist eine der größtenTouristenattraktionen Københavns. Die Kirche kann man bis zur Turmspitze hinaufklettern. Solange man im Inneren ist, ist das alles kein Auftrag. Ein bisschen eng, ein bisschen zugig aber gut auszuhalten. Allerdings hat die Kirche eine gewundene Turmspitze, die man bis ganz nach oben hinaufklettern kann. Draußen! Bei Wind und Wetter. Um ehrlich zu sein habe ich es bis auf die erste Aussichtsplattform geschafft, habe 3 panische Fotos geschossen und war dann schneller wieder unten, als ich bis 3 zählen konnte (-: Ein wirklich toller Ausblick, den man ohne Höhenangst bestimmt auch gut genießen kann!
Nach Christianshavn haben wir noch einen kurzen Abstecher in den kleinen Park am Nørreport gemacht und haben dann die letzte Stunde vor Abfahrt in einem kleinen Café ausklingen lassen und die letzten Kronen auf den Kopf gehaun.
Eigentlich klingt das, als hätten wir fast nichts gesehen, wenn man das so liest. Eigentlich! Denn uneigentlich haben wir alle Wege zu Fuß zurückgelegt und waren glaub ich an den kleinsten und verwinkelsten Ecken in København. Wir waren natürlich auch am Schloss Amalienborg, wir sind Boot gefahren und sind mit dem City Circle die komplette Stadt abgefahren. Wir waren in den Luxusgegenden und in den richtig schraddeligen Vierteln. Wir haben natürlich auch die Börse (Børsen) gesehen, waren auf dem Rådhus, dem Rathausplatz und wir waren am Rundetårn. Aber wenn ich das alles aufzählen würde .. wäre ich morgen nicht fertig (-:
Also kann ich nur sagen: København ist wirklich keine große Stadt, wenn man sie mit Berlin oder Hamburg vergleicht. Es gibt allerdings unglaublich viel zu sehen und zu bestaunen. Für einen Wochenendtrip ist ein Besuch von København einfach optimal, die Stadt ist großartig!
Eins darf man allerdings nicht vergessen: København ist keine ganz günstige Stadt. Brunch für 30 EUR, ein Bier für 10 EUR aber wenn man sich gut umschaut, findet man auch gute Möglichkeiten um zu sparen. Die Copenhagen Card hat sich als wirklich super herausgestellt. Man hat einfach zu ganz vielen Sehenswürdigkeiten freien Eintritt, man fährt Bus, Bahn und Metro umsonst und für uns hat sie sich wirklich gelohnt.
Ah ja eins noch. Wieso ich nichts zum Tivoli geschrieben habe? Das Tivoli hatte zu. Halloween Vorbereitungen :-(
Ansonsten kann ich nur sagen: vi ses i København!
Unterwegs No.6 – Tarzan
Zu Ostern habe ich Karten für “Tarzan” geschenkt bekommen! Am Sonntag um 19:00 Uhr ging es los!
Ich laufe jeden Tag mindestens 2x an der Flora vorbei und wenn man das Gebäude so nach seinem Äußeren beurteilt ist es schon ein ganz schöner Trauerklops – vor Allem abends, wenn sich Altonaers Biervölkchen auf den Stufen versammelt. Umso erstaunter war ich dann, dass es im Inneren eigentlich doch alles recht nett gemacht ist. Vielleicht lag es auch daran, dass es Sonntag war und deshalb auch nicht so überfüllt war.
Wir hatten Karten im Parkett links, Reihe 20. Kann ich sehr empfehlen!
Ein Drittel der Show spielt sich über den Köpchen der Zuschauer ab und ich hatte das Gefühl kein Detail verpasst zu haben und auch der Blick auf die Bühne war erste Sahne!
Die Geschichte:
Nach einem Schiffbruch vor der Küste Afrika wird der kleine Tarzan an den Strand gespült. Nach einem Leoparden Agriff muss er als Waisenjunge aufwachsen. Doch hat das Gorilla-Weibchen Kala gerade ihr eigenes Junge verloren und zieht Tarzan, wie Ihren eigenen Sohn in der Gorilla-Sippe groß.
Einige Jahre trifft Tarzan das allererste Mal auf andere Menschen. Eine Expeditionstruppe durchkämmt den Urwald und ist auf der Suche nach neuen Tier- und Pflanzenarten und möchte unbedingt einen Gorilla mit nach Hause bringen.
Dabei begegnet er Jane – seiner großen Liebe. Der fiese Expeditionsführer Clayton macht den beiden allerdings einen Strich durch die Rechnung und lockt Tarzan, Jane und die anderen Gorillas in einen fiesen Hinterhalt, in dem Kerchak erschossen wird.
Tarzans Plan mit nach England zu reisen geht deshalb leider irgendwie nicht mehr auf, weil er nun Kerchaks Platz einnehmen muss. Zum Glück überlegt es sich auch Jane dann nochmal anders und fährt nicht allein zurück nach England – sie bleibt bei Tarzan im Urwald.
Nun aber zur Show:
Die Spielzeit vom damals gecasteten Tarzan war ja abgelaufen – deshalb spielt den neuen Tarzan nun Alexander Klaws … Deutschland sucht den Superstar? Ihr erinnert Euch? Ich hab mir ja schon ein paar Gedanken gemacht, wie diese kleine Hühnerbrust mit der piepsigen Stimme einen Tarzan spielen soll ?! Tarzan ist für mich ja doch eher männlich, groß, muskolös mit Dreads. Aber hej! Ich würde ja fast behaupten, dass der Alexander doch einiges dafür getan hat. Hätte ich es nicht vorher gewusst wäre es mir wohl auch nicht aufgefallen, wer hinter dem Hauptdarsteller steckt. Ich war wirklich positiv überrascht.
Die Show an sich ist wirklich schön gemacht.
Die Bühne hat mehrere beweglichen Elemente, viele unterschiedliche Kulissen und der Clou ist, dass sich die Affen in der Hälfte ihrer Spielzeit über den Köpfen der Zuschauer befinden. Die Show dauert insgesamt 3 Stunden – mit einer Pause von 15 Minuten, sie ist bunt, aufregend und ulterhaltsam.
Mein Fazit:
Ich war wirklich positiv überrascht. Nach “Känig der Löwen” hatte ich meine Messlatte wirklich hoch gesetzt und hätte nicht daran gedacht, dass mich “Tarzan” annähernd so faszinieren kann. Aber man kann sich ja täuschen (-: Bis Dezember habt ihr noch Zeit – dann wird “Tarzan” durch “Sister Act” abeglöst. Ich würde also sagen – Worauf wartet ihr noch? Es lohnt sich!
Unterwegs No.5 – Miniatur Wunderland
Die weltgrößte Modelleisenbahn gibt es im Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt zu bestaunen. Wenn ihr überlegt Euch die Anlage auch mal anzuschauen nehmt auf jeden Fall viel Zeit mit und reserviert schon vorher Eure Tickets. Es gibt viel zu sehen!
Wenn ihr nicht selbst mit Euren Kindern unterwegs seit wartet auf jeden Fall, bis die Kleinen schon im Bett liegen ansonsten ist es unglaublich wuselig und laut an den verschiedenen Anlagen.
Im Moment gibt es 7 große Abschnitte im Miniatur Wunderland: Hamburg, den Harz, die Schweiz, Amerika, die Alpen, Skandinavien und Knuffingen. Am Besten gefallen hat mir natürlich Hamburg – von der Schweiz war ich allerdings auch sehr begeistert. Auf der ganzen Anlagen gibt es einen simulierten Tagesablauf, so dass sich auch die Lichtverhältnisse alle 15 Minuten komplett anpassen. Über die Anlage düsen jede Menge Modellautos, es werden Rettungswagen zu verschiedenen Unfällen geschickt, es raucht und brennt und auch Rettungshubschrauber sind schon unterwegs zu einem verunglückten Käserad-Laster.
Die Umsetzung der einzelnen Details ist einfach großartig und der Besucher hat mit über 200 Knöpfen sogar die Möglichkeit ein bisschen auf der Anlage ‘mitzuspielen’. In der Schweiz kann man sich kleine Schokoladentafeln drucken lassen, in der HSH Nordbank Arena schießt man das nächste Tor oder man startet den nächsten Bergwerkszug.
Um so länger man die einzelnen Abschnitte betrachtet, um so mehr Details fallen einem auf, wie etwa die ‘Wildpinkler’, die Landung der Aliens, das Liebespaar am Strand oder die Bergung einer Wasserleiche. Auch der Blick in die verschiedenen Zimmer ist echt witzig.
Ach ja, Züge gibt es dort auch … (-:
Mein Fazit:
Absolut sehenswert! Wer noch nicht da war sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Ich werde auf jeden Fall nochmal hingehen, wenn der neue Flugahafenabschnitt fertig ist!
Unterwegs No.4 – Deichstraße und Rathaus
Wenn ich so an die bekanntesten Ecken in Hamburg denk komme ich wohl als erstes an den Hafen, die Hafen City, den Kiez oder an die Speicherstadt, vielleicht die Innenstadt – aber in der Deichstraße war ich vor Kurzem das allererste Mal.
Die Deichstraße ist das letzte erhaltene Stück des ‘alten’ Hamburgs und nur ein paar Schritte vom Rathausmarkt entfernt. Die restaurierten Häuser der Deichstraße stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert und liegen direkt am Nikolaifleet.
Die kleinen muggeligen Restaurants auf den Pontons am Wasser sind echt verdammt gemütlich!
Mein Fazit:
Wer im Sommer mal in der Nähe der Speicherstadt oder des Rathausmarktes ist sollte auf jeden Fall mal einen kurzen Abstecher durch die historische Fussgängerpassage machen.
Unterwegs No.3 – Cap San Diego
Die Cap San Diego ist das weltgrößte fahrtüchtige Museumsschiff! Und nachdem wir schon einige dutzend Mal am Schiff vorbeigelaufen sind wollten wir es dann auch endlich mal von innen sehen.
(Also er wollte es eigentlich von innen sehen und sie musste dann mit!)
Das Schiff liegt an der Überseebrücke am Hafen und ist immer von 10 – 18 Uhr geöffnet. Mit 7 Eur Eintritt vielleicht nicht gerade das Schnäppchen unter der Museumsschiffen aber der Besuch hat sich wirklich gelohnt.
Ich bin eigentlich nicht der große Fan von Schiffen, deren Innenleben und das Ganze dann auch noch verpackt als schwimmendes Museum. Auf der Cap San Diego war es allerdings anders! Da das Schiff noch fahrtüchtig ist hat man nicht das Gefühl durch eine komplett ausdekorierte Ausstellung zu gehen.
Alle Nase lang laufen ölverschmierte Schiffsmechaniker (so nenn ich sie nun einfach mal …) an einem vorbei, einer streicht gerade das Außengeländer neu und der nächste isst eine Käseklappstulle in seiner Kabine.
Man hat die Möglichkeit sich an 20 unterschiedlichen Stationen auf dem Schiff alles ganz genau von einem Audio-Guide erklären zu lassen. Möchte man das nicht, kann man sich auch so frei auf dem Schiff bewegen und sich alles ganz genau anschauen. Genau aus dem Grund haben wir uns auch ca. 1 Stunde im Maschinenraum aufgehalten – um auch wirklich ALLES ganz genau anzuschauen :-)
In den Luken 4 und 5 gibt es eine Dauerausstellung – “Ein Koffer voller Hoffnung”. Hier geht es um die Zeit des Aufbruchs – die Auswanderung aus Europa nach Amerika von 1834 – 1920.
Mein Fazit:
Die typischen Hamburger Seebären, die auch zu den normalen Museums-Öffnungszeiten auf dem Schiff arbeiten machen den Rundgang zu einem total urigen Erlebnis. Ein Besuch der Cap San Diego ist keinesfalls ein öder Museumsbesuch.
Ich kann´s jedem nur empfehlen!












